Auf der Re:Publica 13

Am 08. Mai präsentierte Daniela Kuka die Methode „Preenaction“ sowie verschiedene Spielideen, Konzepte und Prototypen auf der Re:Publica 13. Schwerpunkt des Vortrags war die Anwendung der Methode, um mögliche Zukünfte sozialer Medien zu „erspielen“.

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Die vorgestellten Prototypen analoger Gesellschaftsspiele SQS, SQS.loc und SDA beschäftigen sich vor allem mit der Frage, was passiert, wenn alles, was wir tun, fortan in sozialen Netzwerken sichtbar, bewertet und interpretiert wird – wenn wir also unser digitales Profil nicht mehr selbst gestalten können, sondern es auf der Basis der über uns erfassten Daten automatisch generiert wird. Die Hypothese ist, dass sich dadurch eine Art „digitales symbolisches Kapital“ herausbilden könnte, das unsere Selbstwahrnehmung, unser Handeln und unsere soziale Interaktion nicht nur im Online-, sondern mehr und mehr auch im Offline Leben maßgeblich beeinflussen und verändern könnte. Um dies nachzuempfinden, erhielten die Gäste einen persönlichen Datenpass, auf dem sie drei Tage lang all ihre Aktivitäten bewertet erfassen – nach den in den Spielprototypen spekulativ angenommenen Scores zur Messung der individuellen Performance (Health, Business und Social) und des „Citizen Scores“ (Nachhaltiges Handeln, Wirtschaftlichkeit und Soziale Integration).

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Wir sind gespannt auf die Resultate!

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